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HEISSES EROTIKLEXIKON - was du schon immer über Sex wissen wolltest!

(Die wichtigsten Abkürzungen in Sachen Sex findest du weiter unten....)

A Tergo:

 

Bei der A-Tergo-Position ( Ursprung des Wortes liegt im Lateinischem: von hinten ) übernimmt der Mann aktiv die Führung indem er die Frau von hinten ‚’’nimmt’’. Die Frau kann entweder dabei liegen, knien oder sich sogar in einer aufrechten Position befinden. Diese Sexstellung ist bei den Männern mit 87% besonders beliebt, aber erstaunlicherweise favorisieren sie sogar auch 48% der Frauen. 

Age Play:

Es handelt sich um ein Spiel zwischen den beiden Sexpartnern, bei dem sich der Mann oder auch die Frau wesentlich älter oder umgekehrt auch jünger geben. Ein klassisches Beispiel dafür ist die Lehrer Schüler Rollenverteilung. Der sexuelle Reiz liegt im Spiel zwischen Dominanz auf der einen und einer devoten Haltung auf der anderen Seite, die so verstärkt ausgelebt werden können. 

Akupressur:

Durch Ausüben von leichtem und stärkeren Druck auf bestimmte Punkte kann man beim Sex den Partner noch zusätzlich stimulieren oder sogar erst sexuelle Erregungen auslösen. Zwei Stellen sind hierfür besonders empfänglich, Der G-Punkt bei der Frau und der männliche Hoden. Es können nicht nur Stimulationen verstärkt werden, sonders man kann auch durch das Drücken bestimmter Bereiche den sexuellen Höhepunkt hinauszögern oder sogar verlängern, beispielsweise das Zusammendrücken und Ziehen des Hodens kurz vor der Ejakulation. 

Automasochismus:

Der sexuelle Reiz wird durch das eigene Zufügen von Schmerzen gesteigert oder sogar erst ausgelöst. Es handelt sich um eine Form von Selbstbefriedigung, die erst durch masochistische Stimulationen Lust bereitet. Beim Automasochismus kann es in der Praxis von der Geisselung bis sogar zu extremen Selbstverstümmelungen kommen. 

Analdusche:

Analduschen werden meistens bei analem Geschlechtsverkehr durchgeführt, entweder vor oder nach dem Analsex. Spülungen davor reinigen den Darm und bereiten ihn vor, sie können aber auch sexuell erregend wirken. Es kann sich aber auch um einen Einlauf nach der Penetration handeln. 

Androgyn:

Als ‘‘Androgyn’‘ gelten Menschen, die mit Vorliebe das Klischee von klassischem Männer- bzw. Frauenbild brechen. Dies kann auf vielerlei Weise geschehen entweder durch Verhalten, Gesten und typischen Eigenschaften des anderen genetischen Geschlechts und durch Kleidung, bzw. des äußeren Erscheinungsbildes. Androgyne Frauen wirken extrem männlich und androgyne Männer sehr feminin. Es ist ein Spiel das angeborene Geschlecht nicht preiszugeben. Androgynität ist jedoch keine keine Aussage für eine sexuelle Ausrichtung wie Homo-, Hetero- oder Bisexualität. Androgyne Personen fühlen sich auch wohl in ihrem Körper, nicht so wie Transsexuelle, die unter ihrem genetisch geprägten Körper schwer zu leiden haben. 

Ampallang:

Es handelt sich dabei um ein Intimpiercing für das männliche Geschlecht. Beim Anbringen des Piercingringes muss der Mann extreme Schmerzen erleiden, da dabei die Harnröhre und die Eichel durchstochen werden. Der Heilungsvorgang kann sehr langwierig sein. 

Anilingus:

Anilingus setzt sich aus den lateinischen Wörtern Anus (Po) und Lingua (Zunge) zusammen und beschreibt den Akt, wenn beim Lecken die Zunge in den Anus eingeführt wird. 

Aphrodisiaka:

Unter Aphrodisiaka versteht man sämtliche Gegenstände, ob sie nun essbar sind oder nicht, die dazu beitragen unsere Libido zu stimulieren und unsere sexuelle Leistungsfähigkeit zu steigern. Der Begriff geht auf die griechische Göttin der Liebe, der schönen Aphrodite, zurück. Ein Aphrodisiakum kann essbar sein, wie zum Beispiel Austern stimulierend wirken auf unseren Lusttrieb, oder eine visuelle Anregung sein, wie zum Beispiel sexy Dessous oder ein schöner erotischer Film. 

After (Anus):

Die Region des Anus wird oft in der Partnerschaft in Bezug auf die sexuelle Stimulation unterschätzt. Wenige ahnen, dass es sich bei dieser Zone um die erogenste des gesamten Körpers handelt, denn an diesem Punkt laufen zahlreiche empfindliche Nervenstränge zusammen. Schon durch leichtes Berühren kann die Lust geweckt werden. Vorraussetzung für das Stimulieren der Afterbereiches ist eine gründliche Hygiene in den Intimzonen und vor allem das Vertrauen zwischen den Partnern. Ist dies gegeben, kann die Entdeckung der Afterregion zu einer wunderschönen sexuellen Bereicherung der Partnerschaft beitragen.

Body Painting:

Die Kunst der Körperbemalung geht unter anderem auf die Tradition der alten Varietes zurück, in denen Artisten mit ihren Körpern Statuen darstellten, ganz gold- bzw. bronzefarben bemalt. Sie riskierten jedoch ihr Leben, denn früher gab es keine atmungsaktive Farben, so dass diese Künstler einem Erstickungstod erliegen konnten (legendär die Szene in James Bonds ’’Goldfinger’’, in der das Bondgirl, komplett mit Gold bemalt, tot aufgefunden wurde). Auch für den Karneval bemalten sich so manch kreative Menschen und improvisierten so ein Kostüm. Inzwischen hat sich das Body Painting etabliert, ob nun als kreatives Hobby, als Spass auf Festen oder als professionelle Kunst. Die Farbpalette für die Körperbemalung lässt keine Wünsche offen und ist auch noch leicht abwaschbar, lässt die Haut atmen und ist somit nicht mehr gefährlich.

Bisexualität:

Das genetische Geschlecht führt in den meisten Fällen zu einer sexuellen Ausrichtung. Dies wird durch Erziehung und auch äusseren Umweltfaktoren noch stärker geprägt. Somit liegt nach der Pubertät eine sexuelle Orientierung vor. In der Regel fühlt sich der Mensch mehr zum anderen Geschlecht hingezogen (Fortpflanzung).

Die Grenzen dieser Fixierung können aber auch verwischen, denn auch unsere männlichen und weiblichen Hormone liegen im Körper nicht zu 100% vor. Der weibliche Körper produziert auch männliche Hormone, wenn auch in viel geringerer Dosis. Ebenso weist der genetische Mann weibliche Hormone auf. Dies kann in der Menge stark individuell variieren.

So kann es zwischen einer heterosexuellen und homosexuellen Ausrichtung zu zahlreichen Varianten der Bisexualität kommen. Diese kann aber auch nur latent vorhanden sein.

Bisexuelle Menschen werden als sexuell besonders aufgeschlossen und offen bezeichnet. Besonders wenn sie sich zu ihrer eigenen Bisexualität bekennen. Sie führen sexuelle Beziehung mit dem einen oder anderem Geschlecht.

In der griechischen Antike galt Bisexualität als vollkommen normal. Heute wird sie jedoch immer noch verurteilt. Nach Schätzungen von Sexualforschern führen 80% der bisexuellen Männer ein Doppelleben, bei dem sie, trotz Frau und Kinder, mit Männern schlafen und so ihre bisexuelle Neigung heimlich leben.

Bondage:

Bondage ist ein Spiel, bei dem es ums Fesseln und/oder Gefesselt werden geht. Ein Spiel um Macht und des Gefühls der Machtlosigkeit, sich vollkommen auszuliefern, sich hinzugeben. Wie bei vielen sadomasochistischen Sexspielen sollte ein gegenseitiges Vertrauen und Respektieren in der Partnerschaft vorhanden sein. Die Partner müssen es beide freiwillig wollen, es sollte kein Zwang sein, nur so kann es überhaupt erst ein Spiel sein.

Brustwarze:

Die Brustwarze ist von Muskelfasern in einer netzartigen schraubenförmigen Anordnung durchzogen, sie strahlen bis in gesamte Fläche des Warzenhofes aus. Deshalb können die Brustwarzen erigieren. Sie sind extrem empfindlich und daher bei kleinster Berührung leicht zu erregen. Einige Frauen sind sogar in der Lage, nur durch Stimulierung der Brustwarzen, einen Höhepunkt zu erreichen.

Candaulismus:

Beim Candaulismus handelt es sich um eine Variante des Voyeurismus. Im Gegensatz zum Voyeurismus, bei der die beiden Sexualpartner nichts vom Voyeur ahnen, wissen die sexaktiven Personen vom Betrachter. Vielmehr erregt es sie sogar wie den Betrachter selbst auch, alle werden so sexuell befriedigt. Der Reiz von Swinger-Clubs geht unter anderem auf den Candaulismus zurück, so auch der von Orgien.

Cicisbeo:

Im 17. Jahrhundert gab es in Italien die institutionelle legale Form des Hausfreunds, der über ein besonderes Privileg verfügte. Er hatte freies Besuchsrecht zu verheirateten Frauen und somit war sogar auch der sexuelle Kontakt erlaubt. Einige Männer träumen auch heute sicherlich davon keine Verpflichtungen zu haben, dafür aber alle sexuellen Rechte zu geniessen zu können.

Cock Ring:

Ganz besonders erregend und mit zu den schönsten Lustgefühlen beim Sex für den Mann ist der Augenblick kurz vor dem Samenerguss. Um diesen Moment zu verlängern und ihn ganz und gar auszukosten bemühten sich bereits viele Naturvölker. Mit Bändern schnürten sie sich den Penis ab, um den Samenerguss zu verhindern. Heute gibt es für genau diese Funktion den Cock-Ring. Der Ring wird aus Leder, Gummi, Stahl oder auch Plastik hergestellt und über den Penis gezogen. Er verursacht einen Blutstau und verzögert so den Samenfluss. Zusätzlich wird der Kitzler der Frau stark stimuliert. .

Coitus intermammarius

Der Penis wird zwischen dem Busen der Frau eingeklemmt und durch Vor- und Zurückbewegen bis zum Samenerguss stimuliert. Hat die Frau einen sehr empfindlichen Busen, der durch Reize stark zu erregen ist, kann sie dabei sogar auch einen Höhepunkt zu bekommen. Der Coitus Intermammarius ist bei Partnern als Vorspiel besonders beliebt, da es dabei automatisch zum Fellatio kommen kann, weil das männliche Glied nicht weit entfernt von dem Mund der Frau ist.

Coitus a unda:

Es handelt sich dabei um sexuelle Liebesspiele im Wasser ( Coitus – Geschlechtsverkehr, Unda – Meer, Welle ). Es gibt zahlreiche Varianten, wo diese stattfinden können: im Meer, unter der Dusche, im Swimming-Pool oder auch in der Badewanne. Sexspiele im Wasser faszinieren viele Menschen, nicht zuletzt aufgrund des Elementes des feuchten Nass.

Computer-Sex:

Unter Computer- Sex versteht man eine Reihe von unterschiedlichen sexuellen Aktivitäten, die durch oder mit dem Internet möglich sind. Es kann sich dabei um einen User handeln, der eine Website mit erotischen Inhalten betrachtet. Er kann aber auch eine kostspielige Internetseite aufrufen und sich dann durch eine Webkamera live einen Striptease bzw. weitere erotische Spielarten ansieht und sich dabei selbst befriedigt. Wie auch auf vielen anderen Ebenen macht das Internet auch mit seinen Sexangeboten viele User süchtig. Psychologen erklären den besonderen Reiz in der Anonymität und im grossen Angebot des Internets. Sie warnen vor sozialer Vereinsamung, denn zu oft wird der anonyme Kontakt der realen Kontaktaufnahme bevorzugt.

Cunnilingus:

Beim Cunnilingus werden die primären Geschlechtsteile der Frau sexuell mit Hilfe von Zunge und Mund stimuliert. Die Frauen empfinden dies als sehr lustvoll, ob nun bei ausgelebter Homosexualität als auch in praktizierter Heterosexualität. Es ist auch für beide erregend, ob nun für den aktiven als auch für den passiven Partner. Die meisten Frauen erreichen durch den Cunnilingus oder Stimulieren der Klitoris überhaupt erst einen Orgasmus und das oft viel rascher als beim Geschlechtsakt an sich. Das liegt daran, dass die Klitoris viel schneller und leichter zu reizen ist. Die orale Befriedigung ist ein Zeichen hoher Intimität innerhalb einer Partnerschaft.

Dark-Room:

Der Reiz, es in einem dunklen Zimmer miteinander zu treiben, liegt darin, dass man die Sex-Partner nur schemenhaft wahrnehmen kann. Das regt die Phantasie an. Mit wem - schön oder hässlich - und mit wie vielen man es genau treibt, ist nachher nicht immer eindeutig feststellbar. Meist betreiben diese sexuelle Spielart homo- oder bisexuelle Männer in speziellen Porno-Kinos oder Saunen, aber auch heterosexuelle Pärchen geben sich in Dark-Rooms von Pärchenklubs anderen Menschen hin.

Dehnung:

Gemeint ist das sanfte allmähliche Dehnen des Anus oder der Vagina. Dazu werden oft die Finger benutzt oder auch Sexspielzeug verwendet, selten auch die Faust. Es bereitet die Vagina bzw. den Anus auf extremen Sex vor. Will man zum ersten Mal Analverkehr ausprobieren, so ist die Vordehnung mit Hilfe eines Dildos zu empfehlen.

Dildo:

Der Dildo kann auf eine lange Tradition zurückgreifen. So fand man bereits in alten ägyptischen Gräbern Dildos aus Ton. Dildos sind die plastische Nachbildung eines männlichen Gliedes. Im 16. Jahrhundert gab es Dildos aus Glas, die mit warmem Wasser aufgefüllt werden konnten. Aber erst mit der modernen Technik konnten naturnahe Penis-Imitationen aus flexiblem Gummi hergestellt werden.

Doktor-Spiele:

Bei dieser Sexualpraktik geht es darum sich mit Szenarien aus Krankenhäusern und Arztpraxen zu erregen. Es werden spielerisch typische Szenen nachgestellt und die Rollen dementsprechend verteilt, wie zum Beispiel Arzt und Patient, Pfleger und Patientin oder auch Arzt und Krankenschwester. Ein Reiz liegt zunächst darin, den Körper des Patienten fachgerecht zu untersuchen. Dafür werden auch die typischen Arztutensilien verwendet wie zum Beispiel ein Stethoskop, der gynäkologische Stuhl, die Liege zur Untersuchung, der Schwesterkittel und sicherlich werden auch die symbolträchtigen weissen Kittel getragen. Sie sexuelle Lust wird dabei durch das sich dem Arzt ausliefern, sich völlig dem anderem hinzugeben, sich intensiv pflegen und untersuchen lassen, ausgelöst. Im gewissen Sinne ist es auch ein Spiel mit Macht. Einer hat die Kontrolle und der andere weiss nicht, was ihn erwartet..

Dogging:

Das Dogging ist eine Variante der Voyeurismus, bei der auch der Exhibitionismus eine grosse Rolle spielt. Es ist die fetischistische Neigung Erregung dabei zu empfinden, andere beim Sex im Auto zu observieren. Die sexuell aktiven Paare wissen nicht nur, dass sie beobachtet werden, vielmehr verschafft es ihnen sogar grössere Lust. Der Begriff hat seinen Ursprung im Englischen und mittlerweile ist das Dogging ein legendärer Volkssport geworden. Es hat sich eine spezifische Szene herauskristallisiert mit vielen Treffpunkten auf Parkplätzen an Autobahnen bzw. Raststätten, wo sich Paare ganz bewusst von den Voyeuren beim Sex beobachten lassen.

Don-Juanismus:

Der Legende nach ist Don Juan der Meister der Verführung. Der Reiz eines Don Juans liegt im Verführen selbst und in der Eroberung. Sein primäres Ziel ist es, jedes Mal aufs Neue zu erobern und sich dadurch viel Selbstbestätigung zu verschaffen. Ist die Dame dann erst einmal erobert, kann es sogar vorkommen, dass sie von ihm sogar noch lächerlich gemacht wird.

Drag-Queen:

Es gibt zahlreiche Varianten von Drag Queens. Die meisten kennen sie als Männer, die sich einen Spass daraus machen ihre Persönlichkeit zu ändern, sich exzentrisch und schrill mit viel Glamour zu verkleiden und sich dann bevorzugt unter Leute zu mischen, ob nun auf Umzügen, Messen, Bars oder diversen Veranstaltungen. Je mehr sie auffallen, umso besser! Darin liegt der Reiz! Meistens sind es Homosexuelle, die sich als Frauen verkleiden. Es gibt aber auch männliche Prostituierte, die sich als Frau ausgeben, sie sind bei zahlreichen Freiern sehr beliebt.

Effemination:

Das Vorhandensein psychisch und physisch weiblicher Eigenschaften beim Mann. Körperliche Zeichen, weichere Muskulatur, stärkere Fettpolsterung, Andeutung von Brüsten, Mangel an Bartwuchs und eine hohe Stimmlage. Höchster Grad entgegengesetzter Geschlechtsempfindung beim Mann (passive Homosexualität).

Ejakulation:

Beim männlichen Orgasmus kommt es zu einem Samenerguss, der Ejakulation. Die Samenflüssigkeit ist eine Mischung aus mehreren Liquiden des Mannes: Spermien aus den Nebenhoden stammend, einer alkalischen, schleimigen Lösung aus der Prostata, den Samenblasen und ein Sekret aus den Cowperschen Drüsen. Das Ejakulat wird auf dem Wege der Harnröhre durch schubartige Muskelkontraktionen, im Turnus von 0,8 Sekunden, herauskatapultiert. Pro Orgasmus werden ca. 3-6ml Samenflüssigkeit produziert, darin schwimmen bis zu 300 Millionen Spermien. Sperma weisst einen extrem herben bitteren Geschmack auf und sein Geruch ist dem von Kastanien ähnlich. .

Ekstase:

Ekstase ist mit einer der intensivsten körperlichen Gefühle, die man empfinden kann. Bei diesem Zustand ist man so stark erregt, dass das komplette Wahrnehmungsvermögen beeinträchtigt ist, auch das restliche Empfinden. Man schwebt in einem Rauschzustand auf höchstem Niveau, einmal erlebt, will man dieses Gefühl immer wieder neu empfinden. Die Ekstase kann nicht nur während des Geschlechtsaktes an sich ausgelöst werden, sondern auch schon bei Petting, Necking und oralen Sextechniken.

Englische Erziehung:

Diese Form der Erziehung beinhaltet neben der Züchtigung durch die Erzieherin selbst auch eine Zofe, die die Erzieherin während ihrer erzieherischen Massnahmen unterstützt. Es handelt sich um eine Massnahme im klassischen Sinne und dementsprechend werden klassische Instrumente zur Züchtigung verwendet wie Rohrstock und Peitsche. Bei den Erziehungsmassnahmen kann auch die sexuelle Befriedigung der Erzieherin selbst mit eingeschlossen sein.

Erotik:

Die Erotik umfasst ein weites Spektrum von empfundener Sinnlichkeit. Sie führt die Partner zusammen und bindet sie mit einem prickelnden Gefühl aneinander. Sie beinhaltet die gesamte Liebeskunst an sich wie auch die mentalen Bereiche, die dei Liebe ausmachen. Unser Geist und unsre Seele werden durch die Erotik belebt und stimuliert. Man muss aber Sex und Erotik voneinander trennen und darf sie nicht verwechseln. Da die Menschheit keinen Instinkt zur Fortpflanzung hat, ist es die Erotik, die unseren Trieb lenkt, die uns in die Arme der körperlichen Liebe treibt. Unter Erotika versteht man illustrierte Schriften, die die sinnliche und körperliche Liebe preisen und uns näher bringen. Sie inspirieren den Betrachter teilweise mehr als andere Aphrodisiaka.

Faustfick, Fisten, Fistfuck:

Für die, die es etwas heftiger mögen. Bei dieser Sexpraktik auch Fisten genannt, wir die Hand oder gar der ganze Unterarm eingeführt. Dies ist jedoch oft erst nach jahrelangem Ausprobieren möglich. Beim Fisten ist Vertrauen und Vorsicht sehr wichtig. Es gehört auch jede Menge Gleitmittel dazu, besonders beliebt das fetthaltige ‘‘Crisco’‘ und Gummihandschuhe sollten auch verwendet werden. Analverkehr ist nach dem Fisten sehr kritisch, da die Analschleimhaut mit Sicherheit kleinste Verletzungen aufweist und durch das fetthaltige Gleitmittel die Wirkung eines Kondoms beeinträchtigt wird.

Fellatio:

Der Begriff fellatio kommt aus dem Lateinischen: fellare=saugen, und steht für die orale Befriedigung des Mannes. Die Frau liebkost mit der Zunge ganz sanft die Eichel. Viele Männer lieben die langsam kontinuierliche Steigerung der Stimulation, sie sollte sehr zart beginnen und nicht gleich den gesamten Penis in den Mund nehmen. Eine spielerische Vorgehensweise wird geschätzt, so als würde das männliche Genital neu entdeckt und erkundet! Benutzen sie Zunge und Finger um den Penisschaft zu streicheln, den Hoden zu massieren. Vorsichtig kann dann die Vorhaut zurückgeschoben werden um den empfindlichsten Teil des Penis freizulegen, den Kranzfurche, den Bereich zwischen Eichel und Schaft. Dabei wird die Reizempfindlichkeit des Mannes enorm gesteigert. Die Lust beim Mann kann noch durch das Saugen des Mundes erhöht werden. Jeder Mann fühlt sich jedoch durch verschiedene Dinge und Techniken besonders stimuliert. Dies gilt es als Paar aufs Neue zu entdecken, jeder hat seine Vorlieben und jeder Mensch ist ein Individuum.

Fetischismus:

Der Begriff Fetischismus stammt aus dem Lateinischen, factitius=von magischer Kraft. Beim Fetischismus handelt es sich um einen Sexualtrieb, der extrem stark auf einen einzigen Reiz fixiert ist und auch nur in Verbindung genau mit diesem Fetisch überhaupt nur befriedigt werden kann. Es handelt sich um eine Form der Perversion, bei der die Libido des Betreffenden durch eine bestimmte Eigenschaft, einer bestimmten Person an sich oder nur einem einzelnem Teil des Körpers dieser, gewisse Kleidungsstücke oder einer speziellen Stoffqualität, erregt werden kann. Es gibt zahlreiche Beispiele wie Varianten von Fixierungen: Füsse, Schuhe, Busen und Po, Haare einer Frau, ein spezieller Geruch, Leder, Samtstoffe, bestimmte Kleidungstücke etc. Bei der Definition des Fetischismus ist zu beachten dass es sich nur um eine einzige Fixierung handelt, denn sonst neigen wohl alle Menschen zum Fetischismus, alle haben ja schliesslich ihre Vorlieben. Fetischisten, vorwiegend Männern, wird im allgemeinem ein hoher Grad an sexueller Fantasie zugesprochen.

Flagellation:

Bei der Flagellation handelt es sich um die sexuelle Lust, die empfunden wird, andere Personen zu züchtigen. Sie wird im Sadismus, Sadomasochismus und Masochismus praktiziert. Den Flagellaten erregt es ganz besonders den Sexpartner zu demütigen oder gar zu quälen. Dazu werden bestimmte Züchtigungshilfsmittel verwendet wie verschiedene Formen von Peitschen, Stöcken und manchmal sogar zu Brennnesseln.

Frotteur:

Der Frotteur empfindet sexuelle Lust, wenn er sich ‘‘rein zufällig’‘, also so ganz nebenbei, an fremden Menschen reiben kann bzw. diese unauffällig berührt. Dazu nutzt er vorzugsweise Menschenansammlungen, wie in der U-Bahn, Bus, Kaufhäusern oder Festen. Dem Frotteur ist es sehr peinlich, wenn er dabei entdeckt wird.

Frenulum:

Es handelt sich dabei um ein kleines Hautbändchen, dass sehr empfindlich ist uns somit leicht Erregung auslösen kann. Es ist sowohl bei der Frau als auch beim Mann zu finden. Beim Mann zählt das Frenulum sogar zu der am meisten sexuell stimulierbaren Stelle des Körpers, es ist die Verbindung der unteren Seite der Eichel mit der Vorhaut. Von den kleinen Schamlippen bis zum unteren Teil der Klitoris verläuft dieses Hautbändchen bei der Frau.

Gangbang:

Beim Gang Bang handelt es sich um eine Variante von Gruppensex. Die Verteilung der Geschlechter ist nur anders, hier ist es nur eine Frau bzw. nur wenige, die Sex mit vielen Männern hat. Dabei ist die Frau mit zweien oder gar mehreren Partnern hintereinander sexuell aktiv, meist mit Penetration. Der Begriff Gang Bang stammt aus dem Amerikanischem und ein echter Fan davon empfindet es als besonders lustvoll, in der Vagina einer Frau zu ejakulieren, in der zuvor ein anderer Mann gekommen ist.

Gleitmittel:

Der Körper der Frau und des Mannes sondert von Natur aus ein Gleitmittel ab zur Erleichterung des Geschlechtsaktes. Vielfach wird auch Speichel zusätzlich zum genitalen Gleitfilm angewendet, um andere erogene Zonen am Körper zu stimulieren, wie zum Beispiel den weiblichen Busen. Bei der Masturbation wird auch Nasenschleim benutzt, denn es ist das effektivste Gleitmittel, das am längsten wirkt. Viele Frauen, die selbst zu wenig natürliche Vaginalsekrete produzieren zur Gleitfähigkeit der Vagina, verwenden heutzutage modern hergestellte Hilfsmittel. Bei den Gleitmitteln muss nur darauf geachtet werden, dass sie auf Wasserbasis produziert werden, da sie sonst Kondome und Vibratoren porös machen und es so zu ungewollten Unfällen kommen könnten.

G-Punkt:

Entdeckt hat diese besonders empfindliche Stelle bei der Frau in den 40iger Jahren der deutsche Gynäkologe Dr. Ernst Gräfenberg. Er ist an der Vorderwand der Vagina, nah bei der Harnröhre, zu finden. Wird dieser Punkt stimuliert, entweder mit dem Finger, dem männlichem Glied oder ganz speziellen Vibratoren oder Dildos, ist zu beobachten wie das Gewebe dort extrem anschwillt. Frauen empfinden diese Stimulation als sehr erregend, obwohl es sich auch ein wenig unangenehm anfühlen kann am Anfang, und es kann sogar noch zu einem vaginalen Höhepunkt führen. Von vielen wird der G-Punkt jedoch nicht gefunden. Es sollte aber zu keiner zwanghaften verzweifelten Suche kommen, da es die Partnerschaft nur belastet. .

Gruppensex:

Die Praxis des Gruppensexes kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Schon in der Antike vor ca. 3000 Jahren wurde Gruppensex bei den Griechen und Römern ausgiebig gefeiert. Begeisterte Fans dieser Form von Sex sind sowohl Exhibitionisten als auch Voyeure, deshalb ist es in diesem Sinne auch eine Form von Pluralismus. Besonders bisexuelle Menschen geniessen den Sex in der Gruppe. Die praktizierenden Paare wissen auch Liebe uns Sex gut voneinander zu trennen. Von Gruppensex kann man sprechen, wenn mindestens fünf Partner intim miteinander sind. Sind es nur vier Personen, in der Regel zwei Paare, handelt es sich um Partnertausch. Sind drei Partner sexuell aktiv spricht man von einer Triole. Weit verbreiteter sind Gruppensex-Parties in Amerika als in Deutschland, hier gibt es schätzungsweise zwei Millionen aktive Fans. Den Sex mit vielen Partnern leben wir aber vor allem in unseren erotischen Fantasien und Träumen.

Hanky-Code:

Vom Englischen hanky = Taschentuch. Erkennungszeichen für die unterschiedlichen Vorlieben und Neigungen von SasomasochistInnen. Der Ursprung kommt aus der Schwulenszene.

Generell gilt: Aktive haben das Hanky in der linken Hosentaschen. Passive in der Rechten.

Die geläufigsten Farben:

Orange, alles geht

Hellblau, Oralverkehr

Rot, Fisting

Oliv, Militärspiele

Anthrazit, Gummifetish

Senffarben, Foodfetisch

Gelb, Natursekt

Braun, Spiele mit Kot

Weiss, Anfänger

Schwarz, harter SM

Grau, Bondage

Rose, Spanking

Violet, Piercing

Dunkelblau, Analsex

Haremskomplex:

Der Haremskomplex betrifft meist die Männerwelt. Er beinhaltet das Begehren über viele Frauen gleichzeitig zu verfügen, sie in gewisser Weise zu besitzen. Frauen können aber auch den Wunsch haben mehrere Männer ihr Eigen zu nennen. Dieses Verlangen kann sich jedoch auch zu einer Zwangsvorstellung entwickeln und dazu führen, dass diese Menschen dann nicht mehr fähig sind eine normale Partnerschaft zu führen.

Hermaphrodit:

Es handelt sich beim Hermaphroditen um einen Zwitter, der Hodengewebe als auch Eierstöcke aufweist und das in Unabhängigkeit vom genetisch determinierten Geschlecht. Die allgemeine Geschlechtseinordnung ist dadurch erschwert und nicht zuletzt fühlen sich die Hermaphroditen selbst keinem bestimmten Geschlecht zugehörig. Sie leiden meist darunter. Trotzdem kann der Hermaphrodit bei funktionierenden Hodensack und Eierstöcken mit dem jeweils anderem Geschlecht sogar Kinder zeugen. Meist wird Hermaphroditismus während der Kindheit behandelt bzw. korrigiert mit Operationen und mit Verabreichung von Hormonen. Dies kann sogar erfolgreich sein, aber in den meisten Fällen fühlen sich die Betroffenen später, meist nach der Pubertät, hintergangen, weil ihnen ein bestimmtes Geschlecht ohne ihre Entscheidungsfreiheit mit Zwang auferlegt wurde. Sie können sich dann wie Transvestiten wie im falschen Körper fühlen.

Hierophilie:

Hierophil veranlagte Menschen fühlen sich durch Gegenstände stimuliert, die in irgendeiner Form religiös oder kirchlich geprägt sind. So masturbieren sie heimlich auf einer Kirchenbank oder benutzen ein Kruzifix zur Selbstbefriedigung. Manchmal kann sie auch nur der pure Gedanke daran erregen. In Extremfällen kann es aber auch soweit kommen, dass nachts sogar in Kirchen eingebrochen wird, um sich dort ganz seinen Sexlüsten hinzugeben.

Hörigkeit:

Unter Hörigkeit versteht man die absolute Ergebenheit an eine einzige Person sowohl auf der Sexualebene als auch auf der Liebesverbundenheitsebene. Diese Menschen ordnen sich vollkommen devot und demütig einem anderen Menschen unter, sie sind praktisch vollkommen willenlos. Bei Frauen ist die sexuelle Hörigkeit öfter anzutreffen als bei Männern. Eifersucht und Masochismus stehen dabei emotional im Vordergrund. Bekannt ist zum Beispiel das Phänomen der Hörigkeit bei Dirnen, die von ihrem Zuhälter benutzt und gedemütigt werden, und dies sogar auf sexueller Ebene, ihn dennoch demütig mit absoluter Hingabe lieben.

Hymen:

Der Vaginaleingang ist bei jungen Mädchen durch ein Hymen, einen Schleimhautring, bis auf eine winzige Öffnung verschlossen. Es gibt eine zahlreiche Formenvariante von Hymen, sie können optisch völlig unterschiedlich aussehen. Er dient zum Beweis dafür, dass eine Jungfernschaft vorliegt. In vielen Kulturen wird dies bei einer Heirat eingefordert. Das intakte Hymen liefert den Beweis dafür, dass die Frau noch kein Geschlechtsverkehr hatte. Beim ersten Geschlechtsverkehr zerreist diese Häutchen meist, man spricht von Entjungferung. Dies geht oft mit einer leichten Blutung einher. Durch vorsichtige Manipulation oder sanft ausgeführten Geschlechtsverkehr kann man das Hymen sogar nur dehnen, wir reden dann von einer Halbjungfer (Demivierge).

Idiosynkrasie:

Idiosynkrasie bezeichnet einfach nur die bestimmten Vorlieben beim Sex, die ein jeder von uns hat. Es geht in gewisser Weise um ein Vorspiel, wenn auch nicht auf direkter sexueller Ebene. Bei Männern und Frauen variieren dabei diese Fantasien extrem. Männer fühlen sich durch einen Strip und Reizwäsche sehr stimuliert. Bei der femininen Idiosynkrasie wird oft ein romantisches Kerzenscheindinner oder das Festhalten an der starken männlichen Brust bevorzugt. Beide mögen hingegen ein entspannendes gemeinsames Bad. Unter klassischer Idiosynkrasie versteht man die Fixierung auf spezielle Teile des Körpers, oft zum Beispiel der Busen und der Po. Es belebt die sexuelle Partnerschaft extrem, wenn man vertrauensvoll über diese Vorlieben spricht. Besonders Frauen können dann oft und auch schneller einen Höhepunkt bekommen.

Infantilismus:

Bei Infantilismus liegen bei den Menschen im Erwachsenenalter kindliche Merkmale vor. Ist diese Ebene sexuell liegt grundsätzlich ein abweichendes Verhalten bei diesen Personen vor. Sie haben nie ein Sexualleben wie ein normaler Erwachsener. Es werden die verschiedenen Entwicklungsphasen aus der psychisch sexuellen Kindesentwicklung nachgestellt bzw. nachgespielt, beispielsweise das Wickeln, Urinieren und Koten etc.

Infibulation:

Bei der Infibulation geht es darum die Masturbation bzw. den sexuellen Geschlechtsakt durch einen operativen Eingriff zu verhindern. Dies geschieht durch Verheften oder Vernähen der männlichen bzw. weiblichen Geschlechtsteile. Dies wurde bereits in der Antike von den Römern praktiziert. Sie führten zu diesem Zweck bei den Eunuchen einen Ring durch die Vorhautfalte hindurch.

Intimschmuck:

Es gibt zahlreiche Varianten um seinen Intimbereich zu schmücken und es wird in unserer Gesellschaft immer beliebter in den letzten Jahren. Es ist sogar schon zu einer richtigen Modewelle geworden! Zum Intimschmuck zählen Tätowierungen, das Anheften von Schmuckstücken oder andere schöne Verzierungen. Es gibt unendlich viele Formen von diesen speziellen Anhängern. Zusätzlich zum rein optischen Effekt erhöhen die Anhänger von Intimschmuck auch ihre eigene Stimulation. Das Schmücken des Intimbereiches hat seinen Ursprung im asiatischen Raum, so tragen auch die Bezeichnungen dieses Intimschmuckes meist asiatische Namen. Mit speziellen Dessous oder bestimmter Kleidung kann man diese Schmuckstücke noch mehr betonen.

Inzest:

Inzest hat seinen Ursprung im Lateinischen: incestus = die Blutschande. Sex mit nahen Verwandten zu haben ist in allen Kulturen vertreten und wird auch schon sehr lange praktiziert. Es ist und bleibt eine moralische und gesetzliche Straftat. Die Bekannteste Konstellation von Inzest ist wohl der zwischen Vater und Tochter. An nächster Stelle folgt der zwischen Bruder und Schwester, bzw. allgemein Geschwistern. Zu einer sexuellen Beziehung zwischen Mutter und Sohn kommt es allerdings selten. Es wird angenommen, dass die Dunkelziffer in Hinblick auf Inzest extrem hoch ist, zumal es zu einem ausgeprägten Schweigen innerhalb der Familie kommt und so der Täter selten angezeigt wird. Nicht zuletzt hat es auch genetische verheerende Konsequenzen für durch Inzest gezeugte Kinder.

Jack-Off-Party:

In der Schwulen-Szene, Party bei der nur onaniert wird. Entweder alleine oder in einer Gruppe

Keuschheitsgürtel:

Ein oft kunstvoll aus Metall oder Leder gestalteter und mit einem Schloss versehener Gürtel, der bei der Frau die Schamgegend abdeckte. Nur dem Besitzer des Schlüssels, in der Regel der Ehemann, war es so möglich, mit der Frau zu schlafen. Entstanden ist diese Sitte im Mittelalter, wo die Männer bedingt durch jahrelange Abwesenheit während der Kreuzzüge um die Treue ihrer Ehefrauen fürchteten. Dies natürlich nicht ganz unbegründet. Wohl dem der wusste was ein Dietrich ist.

Klitoris:

Die Klitoris ist wirklich ein einzigartiges Organ und ein absolutes Unikum innerhalb der Gesamtheit an Organen, denn sie vermittelt allein nur sexuelle Reize. Für die Frau stellt sie die bedeuternste erogene Zone dar. In der Umgangssprache ist sie auch als Kitzler bekannt. Sie ist an den Schambeinästen zu finden und liegt unter der Schambeinfuge zwischen den kleinen Schamlippen. Sie weist eine viel größere Nervenanzahl auf als die vom männlichen Glied. Somit ist sie auch in der Lage, größeren Lustreiz weiterzuleiten als der Penis als Schwellkörper. Denn auch die Klitoris füllt sich bei sexueller Stimulation mit Blut und wird wesentlich größer.

Koitus:

Abweichend von der allgemeinen Meinung bezeichnet der Begriff des Koitus nicht allein den vaginalen Geschlechtsakt, sondern auch das Praktizieren von oralen und analen Liebesspielen. Wesentlich ist, dass der Penis des Mannes in eine Öffnung des Körpers eindringt, wir sprechen auch von Penetration. Es kann sich dabei um eine Vagina, einen Mund oder auch einem Anus handeln. Dies ist auch geschlechtsunabhängig, es kann sich dabei um eine Frau oder einen Mann handeln.

Koketterie:

Unter Kokettieren verstehen wir ein Spiel, bei dem es nicht um Sex geht, sondern darum geht, bei anderen begehrenswerten Personen Aufmerksamkeit zu entfachen, sie neugierig zu stimmen und Gefallen zu finden. Koketterie ist eng mit Flirten verbunden. Viele Männer verbinden damit fälschlicherweise noch immer eine Einladung zum Sex.

Kontrektation:

Unter Kontrektation versteht man das menschliche Begehren bzw. Verlangen den Partner zu berühren und zu spüren. Den Liebespartner zu spüren ist eines der intensivsten Gefühle und Reize, die wir fühlen können. Denn dieses Empfinden erfüllt uns nicht nur mit körperlicher, sondern auch mit seelischer Hochstimmung. Die Berührung kann mit den Händen ausgeführt werden, aber auch mit den Geschlechtsteilen und den Lippen.

Lesbische Liebe:

Lesben sind zu Homosexualität neigende Frauen und unter lesbischer Liebe versteht man die Liebe zwischen den homosexuellen Frauen. Den Ursprung des Namens geht auf die griechische Insel Lesbos zurück, da dort die Bekannteste homosexuelle Dichterin Sappho residierte. Daher spricht man auch von der Sapphischen Liebe. Ursprünglich wurden auf der Insel Lesbos in der Antike jedoch Mädchen auf ihre Hochzeit vorbereitet und dazu ausgebildet ihre Aufgabe als Ehefrau optimal zu erfüllen. 1% bis 2% der deutschen Frauen ist schätzungsweise lesbisch veranlagt. Im Gegensatz zur männlichen Homosexualität wurde jedoch noch keine genetische Grundlage entdeckt.

Libido:

Unter dem Begriff ‘‘Libido’‘ versteht man das Verlangen, die sexuell empfundene Lust zu befriedigen. Man muss die Libido aber ganz klar von der Potenz und ihrer Bedeutung unterscheiden. Ein Mensch kann Lust empfinden, kann aber dennoch nicht in der Lage sein sich selbst und auch den Partner sexuell zu befriedigen. Eine Mischung aus der Potenz, der Libido und zuguterletzt dem Geschlechtstrieb führen bei jedem zu einem individuellen Sexualrhythmus, der zu bestimmten Zeiten befriedigt werden will. In einer Beziehung besteht die Gefahr, dass der Sexualrhythmus bei den Partnern variieren kann. So steigert sich bei dem aktiveren Partner das Verlangen immer mehr, im Gegenzug dazu sich aber der passivere immer mehr zurückzieht und es sogar soweit kommen kann, dass er Krankheiten simuliert, um sich dem Sex zu entziehen.

Liebesspiel:

Es handelt sich dabei um das älteste Spiel der Menschheit und sogar älter als die menschliche Rasse selbst, denn auch die Tierwelt verfügt über ein breites Spektrum an Liebesverhaltensweisen. Das Liebessspiel dient letztendlich nur einen einzigen Zweck, nämlich der Paarung und Fortpflanzung, dem Erhalt einer jeden Art. Das Spiel ist sehr komplex und beginnt beim Menschen weit vor dem eigentlichen Vorspiel. Es findet seinen Ausdruck in Blicken, Mimik, Flirten, Körpersprache, Kleidung, anregenden Unterhaltungen und anderen Verhaltungsweisen. Es geht bei allem darum das sexuelle Interesse des Partners zu wecken. Der Geschlechtsakt an sich, wenn dieser auch sehr wichtig ist, stellt im Prinzip einen kleinen Anteil des insgesamt ausgeführten Liebesspiels dar.

Lockstoffe:

Der Körper kann ab einer gewissen sexuellen Erregungsstufe bestimmte Sexuallockstoffe absondern, so genannte Pheromone. Diese können die Sinneswahrnehmung des ‘‘begehrten Objektes’‘ beeinflussen und seine Liebesbereitschaft auslösen. Die Marketingindustrie hat dieses Phänomen längst für sich entdeckt und setzt sowohl Damen- als auch Herrenparfüms diese mittlerweile künstlich herstellbaren Pheromone zu. Versuche haben ergeben, dass Menschen, die ein mit Pheromonen angereichertes Parfüm verwenden, tatsächlich eine erhöhte Vorliebe bei den potenziellen Sexualpartnern auslösen können. Denn diese Sexuallockstoffe wirken auf das Unterbewusstsein des Menschen und beeinflussen sein Handeln somit instinktiv.

Lubrikation:

In der Medizin wird dieser Begriff verwendet, um das Phänomen des Feuchtwerdens (Glättens) der weiblichen Vagina zu umschreiben. In der Stimulationsphase des Sexualaktes erfolgt die Lubrikation mittels der Scheidenhaut und vereinfacht die Penetration durch den erregten männlichen Penis.

Lutschkomplex:

Der Lutschkomplex beschreibt das Verlangen des reinen Lutschens bzw. Saugens und ist an keinen bestimmten Geschmack gekoppelt. Er geht zweifellos auf das Saugen an dem Mutterbusen (Stillen, deshalb Säugetiere) zurück und ist der erste menschliche Kontakt überhaupt. Verhaltensweisen des Menschen wie das Küssen lassen sich darauf zurückführen, aber auch Ersatzhandlungen wie das Rauchen.

Masochismus:

Die Lust, von sexueller Erregung beim Erdulden von körperlichen oder seelischen Misshandlungen. Diese Neigung ist häufiger bei Männern als bei Frauen anzutreffen. Der Masochist duldet lustvoll und oft mit Genuss die Demütigungen und Züchtigungen durch seinen Partner oder eine andere dominierende Person und kommt dabei auch zum Höhepunkt. Der Begriff des Masochismus ist auf den Schriftsteller Leopold von Sacher-Masow (1836-1898) zurückzuführen. Sacher-Masow wurde insbesondere durch den Roman ‘‘Venus im Pelz’‘ bekannt.

Masturbation:

Seit Zeitgedenken befriedigen sich sowohl Mann als auch Frau selbst. Gemeint ist die Selbstbefriedigung oder auch Onanie. Der Begriff dieser Handlung ‘‘die Masturbation’‘ hat sich mittlerweile aber mehr etabliert. Bis heute und teilweise auch noch aktuell galt Onanie als eine perverse Handlung. Heutzutage masturbiert fast jeder, um den sexuellen Höhepunkt zu erreichen. Das Besondere an der Masturbation ist die Tatsache, dass der Masturbierende zum selben Zeitpunkt gibt als auch empfängt. Das Berühren der Geschlechtsteile mit der Hand ist eine durchweg natürliche Handlung. Sie ist auch schon bei Babys zu beobachten. 

Morgenlatte:

Nach dem Aufwachen haben viele Männer morgens eine sogenannte Morgenlatte, einen erigierten Penis. Die Fachwelt streitet, ob sie daher kommt, dass die Harnblase morgens so gefüllt und vergrößert ist und so auf die den Penis aufrichtenden Nerven am Beckenboden Druck ausübt oder durch die REM-Schlafphase, in der Puls und Atmung sich beschleunigen und der Schläfer intensive Träume durchlebt. Kommt es zum Sex mit einer Morgenlatte, nimmt es viel mehr Zeit in Anspruch, bis der Rest der männlichen Organe mit aktiv werden. So ist der Samenerguss auch meistens wesentlich verzögert. 

Multipler Orgasmus:

Ein Mann ist in der Lage, zahlreiche Höhepunkte hintereinander zu haben, es kommt dabei zu keiner Ejakulation. Man spricht von einem trockenen Orgasmus. Durch gezielte Übungen kann man die multiorgastische Fähigkeit erlernen. Dafür gibt es drei unterschiedliche Techniken. Bei der ersten handelt es sich um eine Presstechnik. Der Mann erlernt sie am besten, wenn er sich für das Masturbieren viel Zeit nimmt. Kurz vor der Ejakulation wird die Unterseite des Gliedes zugedrückt und somit der Samenerguss verhindert. Durch Entspannen und Anspannen des Schließmuskels kann man ebenfalls zu einem trockenen Orgasmus gelangen. Die dritte Methode liegt im festen Greifen der Hoden vor dem Erguss. Sind die Hoden nicht in der Lage sich anzuspannen, kann der Mann auch nicht ejakulieren

Onanie:

Auch Masturbation, Autoerotik bezeichnet. Unter Onanie versteht man alle Sexualpraktiken, die ohne Partner zur sexuellen Stimulation oder Befriedigung führen. Die Selbstbefriedigung ist eine völlig normale Spielart der menschlichen Sexualität, die sogar bei sexuell sehr zufriedenen und ausgefüllten Menschen hin und wieder praktiziert wird.

Obszön:

Der Ursprung dieses Begriffes geht schon auf die alten Römer zurück und bedeutet ‘‘unanständig’‘ bzw. ‘‘anstössig’‘. Die Bedeutung von Obszönität hat sich im Laufe der Zeit permanent gewandelt und die jeweilige Zeit angepasst. Aber generell spricht man von Obszönität, wenn mit Absicht das Schamgefühl anderer Menschen verletzt wird.

Ovarien:

Ovarien sind die Eierstöcke einer Frau, sie liegen jeweils rechts und links neben der Gebärmutter. Die Eileiter münden von der Gebärmutter mit fransigen Trichtern an den Eierstöcken an umfassen diese. Pro Zyklus einer Frau wird jeweils ein Follikel ausgebildet und wandert während diese Eizelle heranreift zur Oberfläche der Ovarien. Bei der Ovulation (Eisprung) platzt die Eizelle auf und gelangt so in die Eileiter. Eine Frau verfügt seit Geburt über insgesamt 4.000 bis 5.000 Eizellen, von denen sich in der gebärfähigen Phase aber nur 400 bis 500 zur Ausreifung entwickeln. Nach der Ovulation ist die Eizelle für 8-12 Stunden zur Befruchtung fähig.

Orgie:

Die Bedeutung einer Orgie hat sich im Laufe der Zeit verändert. Einst war eine Orgie ein religiöses Ritual, bei denen sich die Frauen eines Tempels mit mindestens einem fremden Mann vereinigten. Verlangte es die Zeremonie wurden sie zusätzlich noch von einem heiligen Tier begattet. In der heutigen Zeit versteht man unter einer Orgie Gruppensex oder mindestens einen Partnertausch.

PC-Muskel:

Der PC- Muskel (Pubococcygeus-Muskel) ist ausschlaggebend, um zu einem G-Punkt-Orgasmus zu gelangen, der oft als der Höhepunkt der größten Lust bezeichnet wird. Dabei kontraktiert die Vaginalmuskulatur rhythmisch bzw. der PC-Muskel. Der PC-Muskel liegt sowohl beim Mann als auch bei der Frau vor, er liegt 2 bis 3 cm unter der Hautoberfläche des Steißbeines und verläuft bis zum vorderen Schambein. Die neuronale Reizung des PC-Muskels erfolgt durch den Pudendusnerv, der die sexuelle Stimulation der Schamlippen, des Vaginaleingangs, des Kitzlers und des Anus registriert und sie als Signale zum Gehirn weiterleitet, zusätzlich löst er dann während des Orgasmus die rhythmische Kontraktion des PC-Muskels aus. Oft ist dieser Muskel aber bei den meisten Frauen nicht besonders gut ausgebildet. Er kann jedoch mit grossem Erfolg trainiert werden. Bereits im Altertum trainierten die Frauen diesen speziellen Muskel. Die schon 2000 Jahre alte indische Lehre der Liebe, das Kamasutra, behandelt bereits das Thema der Vaginalgymnastik als wichtigen Punkt und spricht von einer Frau, die in der Lage ist, mit ihrer kräftigen Scheidenmuskulatur einen Penis fest zu umschliessen, als ‘‘Nussknackerin’‘.

Phallussymbol:

Als Phallussymbol bezeichnet man alle Gegenstände oder Dinge, die durch ihre Form oder allein durch den Ruf selbst, assoziativ an den männlichen Penis erinnern. Dabei kann es sich zum Beispiel um Bananen, Gurken, Spargel, Kerzen, Zucchini, Lutscher, Flaschen, Zigaretten oder Zigarren handeln. Bei den Vulva-Symbolen handelt es sich um das weibliche Pendant, wie zum Beispiel Pflaumen, den Mund, Erdbeeren, Orchideen und eine Vielzahl von Blüten an sich. Die Zusammenführung solcher männlicher und weiblicher Gegenstände symbolisiert den Akt der Vereinigung der Geschlechter an sich wie zum Beispiel, wenn ein Schlüssel ins Schloss gesteckt wird, ein Schwert in seine Scheide eingeführt wird oder ein Stössel in ein Mörser gesteckt wird. Diese assoziativen Fantasien spiegeln sich oft in der Sexualität und ganz besonders in der Traumwelt wieder.

Potenz:

Als potent beschreibt man einen Mann, der in der Lage ist, den Geschlechtsakt (Koitus) an sich zu vollziehen, unabhängig jedoch von der Zeugungsfähigkeit. Die Potenz setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen, die gewährleistet sein müssen: das Vorhandensein einer Erektion, des Samenergusses, des Orgasmus, der sexuellen Befriedigung und der Libido. Der Mann kann seine Fähigkeit zur Potenz im hohen Alter erhöhen bzw. erhalten, wenn er häufig Geschlechtsverkehr hat und bereits in jungen Jahren Sex praktiziert hat. Bei mangelnder Potenz kann an dieser mit Erfolg auf verschiedenen Wegen gearbeitet und auch durch Trainieren intakt gehalten werden. Im Zweifelsfall kann man das Trainieren bei fehlendem Partner durch Masturbation ersetzten.

Priapismus:

Priapismus bezeichnet eine lang anhaltende Erektion des männlichen Penis, die durchaus sehr schmerzhaft sein kann. Hält diese Versteifung mehr als zwei Tage an, kann sie sogar die Fähigkeit des Mannes zur Erektion beeinträchtigen, wenn nicht sogar zum Verlust führen. Daher ist es sehr wichtig in diesem Fall sofort einen Arzt aufzusuchen.

Quartett:

Der Begriff des Quartetts hat seinen Ursprung in der klassischen Musik und meint im erotischen übertragenen Sinn den Tausch der Partner zwischen zwei Paaren. In der Sprache des Volksmundes ist auch von der Viererpartie oder einem flotten Dreier die Rede.

Quickie:

Unter einem Quickie versteht man im Allgemeinen spontanen Sex. Er kann an jedem beliebigen Ort stattfinden, ob nun im Wald, im Auto, einer Umkleidekabine oder gar im Fahrstuhl. Dabei sind beide Partner von höchstem sexuellen Verlangen erfüllt und so begierig aufeinander, dass sie so schnell wie möglich Sex haben wollen und es nicht länger bis zum Koitus abwarten wollen. Da er aus spontaner Lust heraus entsteht, ist er gerade deshalb so stimulierend und spannend. Daher beleben Quickies meist die Partnerschaft, da sie eine Abwechslung in das Sexualleben bringen, nicht zuletzt aufgrund der Spontanität. Echte Quickie-Anhänger erleben die Möglichkeit beim Sex überrascht zu werden, als ganz besondere erotische Stimulation und steigern dadurch ihre sexuelle Erregung extrem. Beim Quickie kommt es zu einer explosionsartigen Entladung der sexuellen Gier und wird daher oft als purer Sex empfunden, auch wenn dabei nicht die Möglichkeit besteht, erwischt zu werden. In einer Beziehung sollten aber stets ausdauernde Liebesspiele erhalten bleiben um sich einem langen Genuss ganz hinzugeben.

Queening:

Unter Queening versteht man eine ganz spezielle Praxis in der Sexualität. Bei dieser nimmt die Frau auf dem Kopf des Mannes Platz, er dient ihr quasi als Thron, auf dem sie dann oral befriedigt wird.

Rendez-vous:

Frz. ‘‘trefft euch’‘. Es ist das erste Treffen eines verliebten Paares. Fast alle Sprachen der westlichen Welt haben diesen Ausdruck aus dem Französischen übernommen.

Romantik:

Wenn wir an romantische Situationen denken, sind sie meist schon mit Klischees verbunden wie zum Beispiel ein Essen bei Kerzenschein, Hand in Hand im Mondschein spazieren gehen, eine schöne atmosphärische Stimmung und vertraut einen Sonnenuntergang beobachten. Die Romantik schließt aber viel mehr ein, als wir denken. Zum Beispiel: die Faszination, ausgelöst von dem Partner oder gar eines noch völlig Fremden, das wilde Herzklopfen vor dem ersten Treffen, Schmetterlinge im Bauch wie auch die erste noch schüchterne Annäherung. Romantische Gefühle werden oft von zwei Partnern gleichzeitig empfunden und miteinander gelebt. Denn Momente, die wir nur zu zweit erleben, lösen diese romantisch erlebten Gefühle aus, wie das sich entwickelnde Zugehörigkeitsgefühl, die Harmonie zu zweit und die Vertrautheit. Romantik gehört in unserer Vorstellung zur Liebe und zu einer harmonischen Beziehung mit dazu, denn wir Handeln und Denken rein emotional, wenn wir romantisch sind.

Revirgination:

Durch einen operativen Eingriff ist es möglich, die verlorene Jungfernschaft wieder herzustellen, dabei wird ein künstliches Hymen eingenäht. Man spricht dann von einer Revirgination. Besonders bei Kulturen, bei denen es noch verlangt wird, dass die Frau als Jungfrau in die Ehe geht, wird eine solche Revirgination oft durchgeführt. Ärzte nutzen diese Marktlücke mittlerweile voll aus. Solche Eingriffe werden im westlichen Europa nicht so oft durchgeführt, in Japan hingegen kommt es häufig vor, da die jungen Japanerinnen traditionell zwar keusch in die Ehe gehen müssen, aber mittlerweile nicht besonders enthaltsam leben.

Raphe:

Als Raphe wird die Naht an der Unterseite des männlichen Gliedes bezeichnet, diese verläuft bis zum Hodensack. Es handelt sich dabei um die medizinische Fachbezeichnung.

Sadismus:

Unter Sadismus versteht man die Tatsache, dass ein Mensch sexuelle Befriedigung dadurch erfährt, dass er einen anderen Menschen oder mehrere seelisch und/oder körperlich demütigt und quält. Beim Masochismus besteht die sexuelle Lust darin, seelisch und/oder körperlich gedemütigt und gequält zu werden. Der Begriff des Sadismus ist auf den französischen Schriftsteller Francois Marquis de Sade ( 1740-1814) zurückzuführen. Er schrieb eine Reihe von psychologisch aufklärenden Romanen mit obszönem Inhalt.

Sandwich-Sex:

Man spricht von Sandwich-Sex wenn sich drei Personen gleichzeitig zu einem Koitus vereinigen, bei dem sie sich vaginal als auch anal penetrieren, deshalb die bildliche Assoziation zu einem Sandwich. Bei dieser Praxis gibt es zahlreiche Varianten, weil auch eine Frau mit einem Umschnallpenis zur Penetration in der Lage ist.

Steatopygie:

Wenn ein Hinterteil besonders rund, groß und knackig geformt ist, spricht man von Steatopygie. Diese ‘‘Fettsteissigkeit’‘ ist besonders bei afrikanischen Stämmen anzutreffen und auch bei beiden Geschlechtern vertreten. Für viele stellt ein solch extrem speckiges, kräftig geformtes Hinterteil eine sinnliche, herrliche und perfekte Form dar. Außerhalb des afrikanischen Kontinents ist dieses Phänomen allerdings selten zu finden. Bis heute ist es noch nicht geklärt, wie es zu dem ‘‘Fettsteiß’‘ kommt.

Scrotilingus:

Beim Scrotilingus wird der männliche Hoden mit der Zunge stimuliert. Er kann Teil des sinnlichen Vorspiels sein und wird von vielen Paaren praktiziert. Da der Hodensack sehr sensibel ist und zu der stark stimulierbaren erogenen Zone des Mannes zählt, mögen es Männer sehr an dieser Stelle berührt zu werden, ganz besonders mit der Zunge. Oft wird der Scotilingus mit der Fellatio verbunden..

Schamhaare:

Der Wuchs der Schamhaare, sprich der genitalen Behaarung, setzt im Laufe der Pubertät ein. Der Grund des Haarwuchses beim Menschen konnte bis heute nicht befriedigend geklärt werden. Warum sind zum Beispiel Männer und Frauen so verschieden behaart? Männer haben einen Bartwuchs, Haare auf der Brust und können dafür jedoch eine Glatze bekommen? Bei Frauen findet man diese Phänomene seltener. Die Wissenschaftler konnten noch keine Erklärung dafür finden, warum der Mensch an bestimmten Stellen Haare hat und an anderen gar keine. Warum findet man Haare im Bereich der Genitalien, dafür aber beispielsweise nicht an den Händen? Ebenso wirft die Frage nach der unterschiedlichen Beschaffendheit der Schamhaare an sich Rätsel auf. So haben einige Menschen einen langen, dicken Wuchs, andere weisen jedoch eine dünne, kurze Schambehaarung auf.

Scheidendusche:

Viele Frauen wenden die Scheidendusche täglich zur hygienischen Pflege an. Dies sollte aber nur aufgrund einer Anordnung des Arztes erfolgen, da die Vagina ein Organ ist, das sich selbst reinigt und über eine natürliche Scheidenflora verfügt. Diese kann leicht durch bestimmte Faktoren in ihrem natürlichen Gleichgewicht gestört werden, so auch durch eine Scheidendusche. Manchmal versuchen auch Frauen das männliche Sperma, nach dem erfolgten Geschlechtsakt, aus der Vagina mittels dieser Dusche herauszuspülen. Sie erreichen dadurch jedoch nur das Gegenteil, da der Samen auf diese Weise nur noch leichter zur Gebärmutter gelangen kann...

Schattenliebe:

Wir sprechen von Schattenliebe, wenn eine Person nicht in der Lage ist, eine Beziehung mit einem erreichbaren Menschen einzugehen oder sich überhaupt erst in jemand Nahbaren zu verlieben. Solche Menschen verlieben sich unsterblich in Berühmtheiten oder Unbekannte. Diese Neigung kann zahlreiche Ursachen haben, wie zum Beispiel Narzissmus, Angst vor Sex oder einer unbewussten homosexuellen Tendenz.

Swinger Club:

Es handelt sich dabei um einen privaten Club, in dem sich meistens Paare treffen, um Gruppensex mit anderen Personen zu haben, oft werden die Partner gewechselt. Es kann sich sogar zu einem richtigen Fetischismus entwickeln, bei dem ohne Anwesenheit anderer Personen oder auch nur ander.e Paare beim Sex zu beobachten, keine sexuelle Lust oder Befriedigung erlebt werden können...

Tantra:

Geht man den Weg der alten indischen Tantraphilosophie, so begibt man sich auf eine Reise in sein tiefstes Inneres. Der Tantrismus bringt uns zu unserem Ursprung zurück, zu dem, was uns als Mensch ausmacht. Wir entdecken unsere Freude am Leben, die kleinen alltäglichen Dingen und die Lust zu leben wieder. Diese Lehre schliesst auch den erotischen Teil unserer Persönlichkeit mit ein und vor allem die Achtung vor unserem eigenen Körper. Dadurch lernen wir, uns ganz hinzugeben und somit auf höchster Genussstufe körperliche Befriedigung zu erleben. Denn Tantra lehrt auch den Kult der Ekstase, den Alltag mit allen Sinnen zu geniessen, das Hier und Jetzt zu leben. Diese Erkenntnis bringt einen grossen Energieschub mit sich, mit dem wir uns noch sinnlicher ins Leben stürzen können.

Telefon-Sex:

Telefonsex findet bei einem Gespräch am Telefon statt, bei dem sich die Personen sexuell stimulieren. Es kann auch ein Fetisch entstehen, bei denen die sexuelle Befriedigung von erotischen Telefongesprächen abhängig ist. Diese Art der sexuellen Kommunikation kann auf privater als auch auf kommerzieller Ebene stattfinden, mittels von Sex-Hotlines.

Tripper:

Unter den Geschlechtskrankheiten ist der Tripper am häufigsten verbreitet. Die Ansteckung findet nur durch den Geschlechtsverkehr statt. Ursache dieser Krankheit, die einer Meldepflicht unterliegt, ist eine Bakterienart, die sog. Gonokokken. 2 bis 8 Tage dauert die Inkubationszeit bis sich die Symptome bemerkbar machen. Diese äußern sich beim Mann in einer eitrigen Entzündung der Harnröhre. Außerdem können die Nebenhoden und die Cowperschen Drüsen mit beeinträchtigt sein. Diese Krankheit ist sehr gefährlich, da sie verheerende Folgen haben kann. Sie kann zur Sterilität führen, wenn diese Entzündungen vernarben. Bei der Frau lösen die Gonokokken ebenfalls Entzündungen aus und zwar in der Gebärmutter, den Harnröhren sowie den Schleimdrüsen. Diese Infektion kann aufsteigen und dadurch die Eileiter der Frau befallen und so auch hier eine Sterilität herbeiführen. Die Gefahr der Sterilität ist besonders groß, wenn die Krankheit symptomlos verläuft, was bei 50% der Frauen und 10% der Männer vorliegt. Da es sich bei dieser Krankheit um eine bakterielle Infektion handelt, ist sie erfolgreich mit Penicillin zu kurieren.

Triolismus:

In der erotischen Literatur nahm der Triolismus, also der Geschlechtsverkehr zu dritt, häufig eine sehr sinnliche und bedeutende Position ein. Meist findet er in der Realität zwischen zwei Frauen einem Mann statt und hat dadurch auch eine gewisse homoerotische, lesbische Tendenz. Seltener wird die Triole von einer Frau mit zwei Männern vollzogen und weist somit auch in dieser Konstellation eine homoerotische Komponente auf. Bei allen umsetzbaren Triolen bieten sich in der Praxis zahlreiche Varianten an und eröffnen ein grosses Spektrum an Möglichkeiten, besonders da aktive und passive Rollen getauscht werden können und auch alle orale, anale und oral-genitale Lustspiele variiert werden können. .

Tastsinn:

Der Mensch nimmt seine Umwelt durch zahlreiche Sinneseindrücke wahr wie zum Beispiel den Geschmacks- und den Geruchssinn. Sehr wichtig ist auch der Tastsinn, ganz besonders für den körperlichen zwischenmenschlichen Kontakt und unsere Sexualität. Beim Vorspiel ertasten wir unseren Partner, spüren seinen ganzen Körper. Wir kommen in höchste sexuelle Erregung, wenn wir berührt werden als auch beim Küssen und Streicheln, ganz besonders an unseren erogenen Zonen. Auf diese Weise können wir sogar zum Orgasmus kommen. Die Empfindungen werden durch den warmen Körper des Partners, dessen Körperfeuchtigkeit und den unterschiedlichen Druck bei einer Berührung ausgelöst. Wenn der Tastsinn an allen Stellen des Körpers öfters eingesetzt werden würde, dann würden sogar frigide Frauen wieder mehr Lust empfinden und es gäbe auch nicht so viele impotente Männer.

Unisex:

Bezeichnet Einrichtungen oder Kleidungsstücke, die sowohl von Männern als auch von Frauen benutzt oder getragen werden. Die Jeans-Hose ist ein Beispiel für solche geschlechtslose Kleidung.

Unfruchtbarkeit:

Wissenschaftlicher schätzen, dass jeder zwanzigste Mensch unter Unfruchtbarkeit leidet und so jedes zehnte Ehepaar keine Kinder bekommen kann. Unfruchtbarkeit kann viele Gründe haben, wie zum Beispiel eine fehlerhafte Lagerung der Gebärmutter, Übersäuerung der Vaginalflora, Ausbleiben der Ovulation oder auch eine zu geringe Zahl von Spermatozoen im Ejakulat des Mannes etc.. Es kann aber auch eine Folge einer Abtreibung oder einer Geschlechtskrankheit sein. Wenn die Empfängnis bei einer gewünschten Schwangerschaft ein halbes Jahr lang ausbleibt, ist bei beiden Partnern eine ärztliche Untersuchung zu empfehlen, denn manchmal ist auch eine Behandlung erfolgreich.

Uniformfetischismus:

Es handelt sich hierbei um einen Fetisch, bei dem eine Fixierung auf Uniformen vorliegt. Er ist öfter bei Frauen als bei Männern anzutreffen. Da die Uniformen meist eng anliegen und so die Figur betont wird, auch an der prägnanten männlichen Stelle, lösen sie eine sexuelle Stimulation aus. Manch eine Frau kann so stark auf Uniformen fixiert sein, dass Männer in normaler Kleidung gar keinen Reiz mehr auf sie ausüben.

Vagina:

Weibliches Geschlechtsteil, Scheide. Aus Haut und Bindegewebe -oder Muskelfasern bestehende Gleithülle/Kanal. Man unterscheidet äußere und innere Geschlechtsorgane . Unter den äußeren Geschlechtsorganen versteht man die Vulva mit ihren verschiedenen Teilen, wie großen und kleinen Schamlippen, den Vestibulardrüsen, sowie dem Kitzler (Klitoris) und dem Venushügel (mons pubis). Zu den inneren Geschlechtsorganen, die alle im kleinen Becken liegen, zählt man die Scheide, die Gebärmutter, die beiden Eileiter und die beiden Eierstöcke. Die Vagina verbindet das äussere weibliche Genitale mit dem Uterus. Sie ist der Ort des Geschlechtsverkehrs (= Kohabitationsorgan) und gleichzeitig Endabschnitt des Gebärmutterkanals.

Die Scheide ist ein ca. 7-12 cm langer Schlauch, der am Scheideneingang (Introitus vaginae) beginnt. Die Scheide reicht bis zum Muttermund (Porto vaginalis uteri) und bildet so das Scheidengewölbe. Da die Scheide nach vorn gekrümmt verläuft, ist das hintere Scheidengewölbe stärker ausgeprägt als das vordere. Beim Geschlechtsverkehr wird die Samenflüssigkeit am äusseren Muttermund abgelagert. Es wird angenommen, dass dieses hintere Scheidengewölbe und der Gebärmutterhalskanal eine Rolle als Samenreservoir spielen.

Vaginismus:

Es gibt das Phänomen, das Frauen Angst vor dem Eindringen des männlichen Gliedes haben und auch nur bei dem Gedanken daran schon verkrampfen. Liegt Vaginalismus vor ist ein Geschlechtsverkehr bzw. eine Penetration nicht möglich oder nur mit großen Schmerzen verbunden.

Verbalerotik:

Verbalerotiker werden durch das Thematisieren von Sexualpraktiken und durch sehr offene Gespräche darüber, fast schon auf derber, obszöner Ebene, erregt und befriedigt. Aber auch in einer Beziehung ist Verbalerotik von grosser Wichtigkeit. Einfühlsames und intimes Formulieren von sexuellen Wünschen und Phantasien kann neuen Schwung in das Sexualleben bringen und auch ein sehr erregendes Vorspiel sein. Zusätzlich kann es auch sexuell stimulieren Verbalerotik während des Geschlechtsverkehrs einzusetzen. 

Vibrator:

Vibratoren bzw. vibrierende Massagegeräte werden heutzutage bei vielen Liebesspielen eingesetzt. Sie bringen sogar Frauen, die schwer zum Orgasmus kommen können, zum sexuellen Höhepunkt. Sie sind besonders gut zur Masturbation und auch als zusätzliches stimulierendes Spielzeug beim Vorspiel oder während des Sexualaktes an sich geeignet. Am häufigsten werden Massagestäbe benutzt, die dem männlichen Penis nachgebildet sind. Hauptexportland von Vibratoren sind China und Japan und deshalb kann man sie recht günstig überall erwerben. Vibratoren gibt es in zahlreichen Ausführungen. Sie unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Form, Farbe, Größe, variablen regulierbaren Vibrationsstufen und Vibrationsstärke. Es gibt auch Doppelvibratoren für Paare oder Gruppensex, spezielle Anfertigungen für den Analbereich, Massagestäbe, die mit Wasser oder heißer Milch zu füllen sind um den Ejakulationseffekt zu simulieren, spezielle Formen zum Erregen des G-Punktes und zahlreiche Varianten mehr.

Vorhaut:

Bei der Vorhaut, auch Präputium genannt, handelt es sich um das Hautstück, welche an der Eichel des männlichen Gliedes anliegt. Sie schützt die sensible Spitze des Penis und kann zur hygienischen Reinigung zurückgeschoben werden. Kann man die Vorhaut nicht zurückziehen oder ist dies nur mit Schmerzen möglich, spricht man von einer Phimose oder Paraphimose. Diese Anomalie muss vom Arzt korrigiert werden. Das geschieht meist vor der Pubertät. Durch Vor- und Zurückziehen der Vorhaut beim Masturbieren oder auch beim Vorspiel wird die Eichel extrem sexuell stimuliert und führt zur grössten Erregung beim Mann. Das Beschneiden des Penis, einhergehend mit der Entfernung des Präputiums, ist bei vielen Naturvölkern üblich, wird aber vorwiegend aus religiösen Hintergründen als aus hygienischen Gründen vorgenommen. Diese Beschneidung führt zur Reizminderung der sensiblen Penisspitze. 

Voyeurismus:

Voyeure werden durch das unbemerkte Beobachten anderer Personen oder Paare sexuell stimuliert. Oft lauert ein Spanner vor dem Haus auf und starrt durch das Fenster. Beim Voyeurismus handelt es sich um eine Abnormalität, da diese Menschen nur so in der Lage sind, sich sexuell zu befriedigen.

Wäschefetischismus:

Meist Unterwäschefetischismus, manchmal aber auch die sexuelle Fixierung auf weiße, besonders gestärkte Tisch- und Bettwäsche. Offenbar liegt in der zweiten Variante eine Regression ins infantile Stadium vor.

Waschzwang:

Menschen, die unter einem Waschzwang, auch Reinlichkeitsfanatismus genannt, leiden, haben das permanente Verlangen sich zu reinigen. Sie ekeln sich vor Bakterien und Schmutz jeglicher Art und versuchen ihnen aus dem Weg zu gehen. Dies kann sich natürlich auch auf das Sexualleben auswirken, da sich diese Personen beim Akt mit den einhergehenden Körpersekreten angewidert fühlen.

Windelfetischismus:

Windelfetischisten werden durch das Betrachten oder das Anziehen von Säuglingsbekleidung speziell von Windeln, sexuell stimuliert. Sie mögen es als eine Art Vorspiel eine andere Person in Windeln zu wickeln oder auszupacken. Sie können die Windeln auch selbst ganz allein tragen. Dahinter steckt der Wunsch und Erregung sich selbst oder auch andere wie ein Säugling zu behandeln. . 

Wet-Look:

Unter Wet-Look versteht man das visuelle Phänomen Kleidung zu tragen, aber trotzdem nackt zu wirken. Mit Hilfe von eng anliegender Lack-, Leder- oder Gummibekleidung kann man diesen Effekt erzielen sowie durch das Tragen nasser Stoffe wie zum Beispiel ein nasses T-Shirt.

Xenophilie:

Menschen, die unter Xenophilie ( Xenon gr. Fremder, philie gr. sich hingezogen fühlen zu) leiden haben das Bedürfnis Fremde kennen zu lernen und diese sofort zu verführen. Es ist ein Spiel für sie, danach haben sie kein weiteres Verlangen mehr nach dieser Person. 

Yin-Yang:

In der chin. Philosophie das kosmologische Prinzip, dem alle Wesen zugeordnet sind. Yin entspricht dem Weiblichen und steht z.B. für Erde, Mond, Wasser, Schönheit, Nachgiebigkeit. Yang entspricht dem Männlichen, z.B. Himmel, Sonne, Feuer, Stärke. Zwischen den Kräften Yin und Yang galt es, einen Ausgleich herzustellen. Yin-Yang beeinflusste auch sehr stark die Sexualität im alten China. Der gängigen Vorstellung zufolge strömten beim Orgasmus zwischen Mann (Yang) und Frau (Yin) Körpersäfte, die dem Partner Kräfte zur Lebensverlängerung zukommen ließen. Geschlechtsverkehr wurde daher als außerordentlich gesundheitsfördernd angesehen. Für den Mann galt, dass er einerseits bei vielen Frauen Yin sammeln konnte, sein Yang aber nicht unnötig vergeben, sondern für eine besondere Frau (seine Ehefrau) aufsparen sollte. Die Chinesen entwickelten daher Liebestechniken, bei denen der Mann während des Geschlechtsverkehrs nicht zum Orgasmus kam. Nebenbei verhinderte das auch viele ungewollte Schwangerschaften. Diese Techniken variierten besonders durch eine Vielzahl Sexstellungen, teilweise akrobatisch oder mit zwei Frauen. Es war üblich, dass der Mann seiner Ehefrau viel Yang gab (Geschlechtsverkehr mit Orgasmus), bei anderen Frauen aber häufig Yin sammelte, nach unserem Verständnis also oft fremdging.

Zungenspiele:

Kein anderer Körperteil kann so viel Lust verschaffen, wie die Zunge. Sie ist weich, feucht, sensibel und dabei noch sehr flexibel in ihren Bewegungen. Zungenküsse sind ein hocherotisches Erlebnis. Durch ihre Sensibilität werden Vor- und Zwischenspiel für beide Partner gleich intensiv erregend empfunden. Mit der Zunge kann man den gesamten Körper sexuell stimulieren, ganz besonders jedoch den Genitalbereich.

Zuhälter:

Für eine Prostituierte ist ihr Zuhälter Ihr Liebhaber, Beschützer und Ausbeuter in einer Person. Er bestreitet seinen Lebensunterhalt ganz oder nur zum Teil aus ihren Einkünften. Sie geht für ihn ‘‘anschaffen. Sie muss seine Kunden, ihre Freier, sexuell befriedigen und genug Geld verdienen, sonst wird sie schlecht behandelt oder gar misshandelt. Er verteidigt sie jedoch auch gegenüber der Konkurrenz, bei Streitigkeiten, vor ausfälligen Kunden und der Polizei. Gleichzeitig muss die Hure ihrem Zuhälter absolut treu sein.

Zoomimik:

Zoomimik beschreibt die sexuelle Neigung Tiere nachzuahmen, es handelt sich um sadomasochistische Spiele. Es geht dabei im Wesentlichen um Dressur und Demütigung, Unterwerfung und Macht. Die Domina zügelt ihren Masochisten wie ein Pferd, reitet und peitscht ihn. Bei den Hunde-Spielen werden Halsband, Maulkorb und Hundeleine eingesetzt.

DIE WICHTIGSTEN ABKÜRZUNGEN IN SACHEN SEX - EROTIKLEXIKON

Was war noch einmal ONS? Wofür steht dom. oder dev., spanische Variante oder gar griechisch? Warum werden Länder in Bezug auf Sex genannt und was, um alles in der Welt, bedeutet Bondage? Unser kleines Sexlexikon verrät es.

Die Ausdrücke, Bezeichnungen und Abkürzungen wurden und werden auch heute noch in Kontaktanzeigen verwendet, finden sich aber, mehr und mehr, in Internet-Foren wieder. Nicht selten werden unter einem Begriff auch unterschiedliche Dinge verstanden, da sie früher einmal anders gebraucht wurden, denn die Sprache unterliegt einem ständigen Wandel. Außerdem ergeben sich die verschieden Perspektiven auch aus dem Standort des Betrachters: So ist z.B. englisch, von einem Deutschen gebraucht, etwas völlig anderes als wenn ein Engländer von englisch spricht:

69 - 69er – Stellung, Variante des OV (Oralverkehr)

Neunundsechzig meint ist das gegenseitige, gleichzeitige stimulieren von Penis und Scheide durch die Lippen oder der Zunge des (Sex-)Partners. 69 zählt zu den Sex-Stellungen und gehört in den Bereich des Oralsex.

a2m oder ATM - engl. für Ass to Mouth oder Anal to Mouth

a2m oder ATM bezeichnet das Praktizieren von Oralsex während oder nach dem Analverkehr.

AC/DC - Eigentlich eine Abkürzung für Gleich- und Wechselstrom bedeutet im Kontext der Sexualiät Bisexualität, die sexuelle Hingezogenheit zu beiden Geschlechtern.
a/p - aktiv / passiv, wobei A/p für aktiv steht und a/P für Passiv

Die Verwendung von Aktiv und Passiv wird häufig im Zusammenhang mit männlichem Analverkehr (Schwulenszene) verwendet. Aktiv ist dabei diejenige Person, dessen Penis in den Anus des anderen eingeführt wird, der Passive dagegen hat den Penis empfangen, d.h. der Penis wurde in seinen Anus eingeführt.

Aufn. - Aufnahme

Gemeint ist die Aufnahme von Körperflüssigkeiten (Sperma; Urin, etc.). Aufnahme kann in soweit unterschiedlich ausgelegt werden, dass im Beispiel Aufnahme durch den Mund, nicht unterschieden werden kann, ob Herunterschlucken gemeint ist oder in den Mund Aufnehmen, um es hinterher wieder Herauszulassen (in ein Handtuch etc.). Die Aufnahme wird häufig beim Oralsex praktiziert.
AV - Analverkehr

AV meint die sexuelle Penetration (das Eindringen) in den After (Endarm) des Partners. AV ist nicht als Stellung, sondern als Variante des GV (Geschlechtsverkehr) zu verstehen. Nahezu jede Stellung die auch beim Vaginalverkehr angewendet werden kann, ist beim AV möglich.
B&D - Bondage & Discipline

B&D, wörtlich fesseln (binden) / disziplinieren, ist ein Teilaspekt von BDSM. Bondage bezeichnet den Einbezug bestimmter Fesselungstechniken beim Sex.

BDSM - Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism, beinhaltet eine bestimmte Verteilung der Macht- und Rollenverhältnisse beider Sexualpartner.
BI - Bisexuell

Bisexualität bezeichnet die sexuelle Hingezogenheit zu beiden Geschlechtern.

BV - Brustverkehr, auch Spanisch

BV meint die Stimulation des Penis durch Reibung an der weiblichen Brust. Bei dieser Variante des GV (Geschlechtverkehr) wird der Penis zwischen die meist eingeölten Brüste der Frau gelegt und diese zusammen gedrückt. Dadurch entsteht eine Höhle in welcher der Penis gleiten kann. Die Größe der weiblichen Brust ist hier sicherlich von entscheidender Bedeutung.

BW - Brustwarzenspiele

BW ist die Fokussierung der sexuellen Spiels auf die Brustwarzen. Mit BW ist das Reizen der Brustwaren gemeint. Das kann Reiben, Drehen, Lecken etc. sein, aber auch härter, in SM (Sado / Maso) gehende Varianten mit Kneifen oder Gewichten.

BW-Piercing - Brustwarzenpiercing

BW-Piercing meint das Piercing, also das Setzen und Tragen von Schmuckstücken, an den Brustwarzen.

DD - Dildo

Dildos sind Hilfsmittel der sexuellen Stimulation.

Die etwas altbackene deutsche Bezeichnung ist Massagestab. Dildos gibt es in allen möglichen Variationen: Penisnachbildung, weich oder starr, in Silikon, Glasschliff oder Acryl. Der Dildo wird wie ein Penis in Vagina oder Anus eingeführt und von Hand, manuell, geführt. Im Gegensatz zum Vibrator, hat der Dildo keine Eigenvibration.

Dev - Devot

Devot ist ein Ausdruck aus dem Bereich des BDSM und bedeutet devot bzw. unterwürfig

Dom – Dominant

Dom bedeutet dominant bzw. beherrschend oder sich durchsetzend und stammt aus dem Bereich des BDSM

FF - Engl. für Fisting ist eine spezielle Praktik der Sexualität.

Fisting ist eine sexuelle Praktik bei der die Hand (Faust) von der Scheide oder dem Anus vollständig, über den Köchel hinweg, aufgenommen wird. Oft wird vom Fisting aber auch schon in der Vorstufe gesprochen, wenn mehrere Finger im Spiel sind.

FFM - Konstellation der Sexualpartner: m steht für Maskulin, f für feminin

Gemeint ist das sexuelle Zusammenspiel verschiedener Partner in unterschiedlichen Kombinationen. FFM ist der Sex mit zwei Frauen und einem Mann.

FS - Engl. für Face Sitting für auf dem Gesicht sitzen

Beim  Facesitting setzt sich die Frau auf das Gesicht ihres Partners. Diese Praktik zählt in den Bereich des Fetisch und dient der oralen Stimulation, ähnlich dem Oralsex.

GS - Gruppensex bezeichnet das gleichzeitige sexuelle Handeln mehrerer Partner

Gruppensex, im eigentlichen Sinne, ist Sex mit mehr als zwei Personen. Normalerweise wird vom Gruppensex aber erst ab vier Personen gesprochen, da es für drei Personen den eigenständigen Namen Flotter Dreier gibt. Der Begriff Gruppensex lässt sehr viel Freiraum in der Bedeutung zu, da es in diesem Zusammenhang auch die Worte Orgie oder Gang Bang gibt.

GV - Geschlechtsverkehr

Geschlechtsverkehr ist im juristisch und medizinischem Sinne die sexuelle Vereinigung zwischen Mann und Frau. Dabei muss der Penis in der Scheide eingeführt sein.

Het - Heterosexuell meint die gegengeschlechtliche sexuelle Ausrichtung und bezeichnet damit die Sexualität zwischen Mann und Frau.

HV - Handverkehr ist ein selten benutzter Ausdruck für Masturbation; gebräuchlicher ist Handjob.

Als sexuelle Selbstbefriedigung zählt HV zur Autosexualität.

IS - Intimschmuck, auch Piercing im Intimbereich, ist Schmuck, der an den männlichen bzw. weiblichen Genitalien getragen wird. In der Regel wird IS im Bereich der Schamlippen / Klitoris oder auch an der Eichel / am Hodensack getragen. Genau genommen gehört das Brustwarzenpiercing auch dazu.

KV - Kaviar meint den Einbezug von Kot in das Sexspiel. Kot / Exkrement (Stuhlgang) wird beim Sexualspiel auf dem Körper verrieben oder auch mit dem Mund aufgenommen (siehe Aufn.)

MMF - Konstellation der Sexualpartner: m steht für Maskulin, f für feminin

Gemeint ist das sexuelle Zusammenspiel verschiedener Partner in unterschiedlichen Kombinationen. MMF ist der Sex mit zwei Männern und einer Frau.

NS - Natursekt meint den Einbezug von Urin in das Liebesspiel

Bei NS-Spielen gibt es unterschiedliche Varianten, welche von soft bis hard reichen. Soft: dem Partner beim urinieren zuschauen. Hard: Urinieren auf den Körper des Partners. Oft wird der Urin auch im Körper aufgenommen (siehe Aufn.). Aufnahme kann sich auf den Mund (den Urin trinken), die Scheide oder den Anus beziehen. Andere Bezeichnungen sind Watersports bzw. Wassersport und Golden Shower.

O - Unterwürfige Frau

Der Buchstabe O kommt von dem Roman Die Geschichte der O, einem sadomasochistischem Roman von Dominique Aury, die das Buch unter dem Pseudonym Pauline Reage im Jahr 1954 schrieb. O als Ausdruck der Unterwürfigkeit einer Frau bei der Sexualität ist ein Aspekt des BDSM.

OV - Oralverkehr Oralverkehr, auch Oralsex, bezeichnet die verschiedenen Formen der sexuellen Stimulation des Partners mit dem Mund. Man unterscheidet dabei in Fellatio, Cunnilingus und Anilingus.

OW - Oberweite ist ein Maß für den Brustumfang der Frau.

PT - Partnertausch

Mit Partnertausch ist gemeint, dass man beim Sex im Club oder beim Privattreff die Partner tauscht. D.h., dass man nicht nur mit dem eigenen Partner Sex hat, sondern auch mit anderen. Die Auslegung von PT ist unterschiedlich und sollte vorher im Klartext abgeklärt werden. Manchmal ist mit kein PT nur der Geschlechtsverkehr gemeint, während alles andere (Oralsex; Stimulation mit den Fingern / der Hand) erlaubt bzw. erwünscht ist.

RRR - Rein, Raus, Runter ist eine Bezeichnung für schnellen Sex, ähnlich dem Quickie.

RS - Rollenspiele

Rollenspiele dienen dem sexuellen Lustgewinn und basieren auf der spielerischen Umsetzung bestimmter (jedoch nicht zwingend festgelegter) Rollen beim Sex. Dabei versetzten sich die Partner in eine gedachte Welt und übernehmen virtuelle Charaktere. Es gibt unzählige Beispiele, da der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind. Klassische Beispiele für RS sind French Maid: dabei zieht sich die Frau das Kostüm eines französischen Zimmermädchens an und putzt gespielt die Wohnung, während der Mann sie verführt. Ähnlich ist die Handwerker- oder Klempner- Rolle, bei der der unbekannte Handwerker in die Wohnung einer Frau kommt und von dieser verführt wird. Extreme Variante: Serbisch: eine gespielte Vergewaltigung wird inszeniert Fetisch - Variante: Babysex oder Adult Babies: der Mann zieht sich Windeln an und spielt Baby(meist inkl. KV und NS).

Safe - Safer Sex, engl. geschützter Geschlechtsverkehr

Als Safer Sex werden sexuelle Kontakte bezeichnet, bei dem jeglicher Austausch von Körperflüssigkeiten verhindert werden soll. Dabei gelangen weder Samen- oder Vaginalflüssigkeit noch Blut in den Körper des Sexualpartners. Safer Sex wird praktiziert, um Geschlechtskrankheiten, heutzutage vor allem AIDS zu vermeiden, aber selbstverständlich auch zur Verhütung.

SM - Sado/Maso

SM betont die willentliche Ausübung bzw. Hinnahme (mehr oder weniger) gewaltsamer Handlungen gegenüber dem Partner im Rahmen der gemeinsamen Sexualität. Es ist ein Aspekt bei BDSM. Sado ist sie Kurzform von sadistisch, Maso die von masochistisch. Sadistisch bedeutet im Groben, dass man Gefallen bzw. Lustgewinn am Schlagen bzw. Schmerzzufügen hat. Dieses Schmerzausüben kann auch auf psychischer Ebene erfolgen Der Schmerz- bzw. Druckausübende ist beim SM der bzw. die Dominante (siehe dom). Masochistisch ist sozusagen das Gegenteil vom sadistisch. Der Masochist gewinnt durch die zugefügten Schmerzen und Qualen, welche auch psychischer Natur sein können, einen sexuellen Lustgewinn. Der Schmerz- bzw. Druckempfangende wird als devot bezeichnet (siehe dev.).

SS - Sperma schlucken

SS meint die Aufnahme von Sperma nach der Ejakulation des Mannes. Dies geschieht in der Regel beim bzw. nach dem Geschlechtsverkehr oder beim Oralsex. Das Wort Schlucken sollte nicht zu wörtlich genommen werden, weil damit auch das Aufnehmen im Mund mit anschließendem Ausscheiden, etwa in ein Handtuch, gemeint sein kann.

SW - Sandwich

Das Sandwich zählt zu den Sex-Stellungen und ist eine verbale Anspielung auf das gleichnamige Nahrungsmittel. Dabei befindet sich die Frau zwischen zwei Männern und hat gleichzeitig Geschlechtsverkehr bzw. Analverkehr. Dies ist eine verbreite Technik in der Konstellation MMF.

TF - Tittenfick wie BV ; derb. für Spanisch

TF meint die Stimulation des Penis durch Reibung an der weiblichen Brust.

Toil.Sex - Toiletten-Sex: Sammelbezeichnung für KV (Kaviar) und NS (Natur-Sekt)

Als Oberbegriff bezeichnet Toil.Sex den Einbezug von Urin und/oder Kot in die sexuellen Handlungen.

TS - Transsexuell

Ein transsexueller Mensch fühlt sich dem anderen Geschlecht zugehörig. Dieses Identifizieren bezieht nicht nur auf die Sexualität, sondern auf das ganze Wesen bzw. Denken des Menschen. Manche Transsexuellen Menschen lassen sich umoperieren, d.h. dass beim Mann Penis und Hoden abgenommen bzw. in eine Vagina umgeformt werden, bei der Frau entsprechend ein Penis geschaffen wird. Die biologischen Funktionen des anderen Geschlechtes lassen sich dabei nicht herstellen, d.h. ein umoperierter Mann kann keine Kinder bekommen bzw. eine Frau keine zeugen. Weiter kann der ehemalige Mann nicht aus eigener Kraft feucht werden bzw. die Frau keine selbständige Erektion des Penis bekommen. Um Stimmlage, Brustwachstum oder Bartwuchs u.a. zu kontrollieren, muss der transsexuelle Mensch zeitlebens Hormone einnehmen. Erst nach einer Operation ist ein Deutschland die Transsexualität rechtlich vollzogen. Erst dann darf der Name und der Ausweis geändert werden. Ein transsexueller Mensch kann sowohl hetero- als auch homosexuell sein.

TV - Transvestit

Transvestitismus bezeichnet grundsätzlich das Tragen typischer Kleidung des anderen Geschlechts, was in der Regel auf eine Steigerung des sexuellen Lustempfindens abzielt. Ein männlicher Transvestit trägt gerne Frauenkleider, Perücken, Ohrringe und spielt gern eine Frau, ohne sich wirklich als solche zu fühlen. Ein Transvestit ist nicht transsexuell und fühlt sich dem eigenen Geschlecht in Denkweise und Sexualität zugehörig. Transvestie wird auch als Kunst in Shows und Kabarett angeboten.

WS - Wasser- oder Watersport, wie NS (Natursekt)

WS meint den Einbezug von Urin in das Liebesspiel.